22. Januar 2011

Tee-Genuß unterwegs, Tee-Mobil Tee-Zubereiter

Guten Tee unterwegs zubereiten? Kein Problem mit dem Tee-Mobil Tee-Zubereiter von Tea-Nobilis.de
Und so verwendet man die stylische Flasche:

1. November 2010

Tee-Online-Shop von Tea-Nobilis.de — hinter den Kulissen

Der Tee-Online-Shop von Tea-Nobilis.de ist  seit etwa 3 Jahren online. Anfangs war das Budget schmal bemessen. Deshalb hatten wir zur Anfangszeit von Tea-Nobilis.de auf eine fertige Lösung für den Online-Shop von einem entsprechenden Anbieter zurückgegriffen. Die Online-Shop-Plattform war einfach mit Inhalt, d.h. mit Texten und Bildern zu füllen und bot damals eine Hand voll fertiger Design-Templates (Layout-Vorlagen) zur Auswahl. Leider waren es keine hochwertigen Templates mit nur geringer Funktionalität.

Bestellen Sie Tee online im Tee-Online-Shop, kaufen bei Tea-Nobilis.de

Entwicklung des Tee-Online-Shops von Tea-Nobilis.de

Zu jener Zeit richtete sich das Hauptaugenmerk von Tea-Nobilis.de auf den Aufbau der Tee-Bezugsquellen in Taiwan/Formosa. Unser Anspruch war, dass der Oolong-Tee hochwertig und dessen Qualität in Hinblick auf Schadstoffe in deutschen Labors nachgewiesen sein musste. Es hat sich eine gute Zusammenarbeit mit dem Analyse-Labor PMA Sindelfingen herausgestellt, die unsere Produkte nach Pestizid-, Schwermetall- und Keim-Belastungen hin untersuchen. Im Anschluß an diese Arbeiten haben wir uns im Hinblick auf Verarbeitungs-Prozesse und Zertifizierungen weiterentwickelt. Vor genau einem Jahr haben wir die Bio-Siegel Zertifizierung nach der EG-Öko-Verordnung (EG Nr. 837/2007) bestanden und konnten weitere hochwertige Bio-Produkte mit in unser Portfolio aufnehmen (unsere Kontrollnummer: DE-BY-037-87588-BC). Wir haben keine Mühen gescheut und sind so den vielen Wünschen unserer Kunden nachgekommen.
Hatten wir Anfangs nur Tees aus Taiwan, haben wir mittlerweile Zulieferer aus 3 weiteren Ländern aufgebaut. Zu Taiwan/Formosa sind vor kurzem Japan, Korea und Indien hinzugekommen. Wir können jetzt durchgängig die unterschiedlichen Anfragen der Kunden besser bedienen und dem routinierten Tee-Trinker weitere Kostbarkeiten anbieten. Immer wieder haben uns Kunden in Ihrem Feedback per E-Mail oder Telefon auf die Limitationen unseres fertigen Online-Shops angesprochen. Wir nahmen die Anregungen zum Anlaß, unseren Auftritt im Internet neu zu gestalten. Der Schwerpunkt war jetzt: Der Kunde soll sich in dem neuen Online-Shop wohlfühlen, ihn übersichtlich finden und leicht bedienen können.
Seit August 2010 ist der neue Tee-Online-Shop von Tea-Nobilis.de online und die Rückmeldung unserer Kunden ist überragend.

Euch allen da draußen, viel Spaß beim Tee-Genießen und beim Shoppen im Tee-Online-Shop von Tea-Nobilis.de

25. August 2010

Tea-Nobilis.de unterwegs–Tee in Taiwan (3)

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Tee-Gärten nahe Lugu

Tee-Gärten nahe Lugu

Wir setzen unsere Fahrt fort, die Straße wir immer schmaler, oft durchqueren wir einen Bach, das Wasser spritzt. Es geht weiter bergauf. Dort oben, auf nahezu 2000 m Höhe ist die Vegetation rückständig, dort ist der Tee gerade ernte-reif. Wir treffen ein paar Pflückerinnen an. Zwischen Tee-Sträuchern und Nebel versteckt verrät sie der markante Hut, der die Pflückerinnen am Morgen, wenn der Nebel noch nicht den Berg hinaufgezogen ist,  vor der Sonne schützen. Die Gewänder der Pflückerinnen sind bunt und luftig und verdecken zum Schutz vor Sonne und Ungeziefer nahezu den ganzen Körper. Ein großzügig dimensioniertes Kopftuch verdeckt Nacken und teilweise das Gesicht. Der Anblick ist für uns amüsant, im Gegenzug empfinden die Pflückerinnen den Besuch von Europäern als willkommene Abwechslung. Dem Taiwaner typisch ist seine anfangs sehr ausgeprägte Schüchternheit, die nach kurzer Auftau-Phase schwindet. So auch hier, ein Foto mit den Beschäftigten scheint anfangs nicht machbar. Wir respektieren die Leute und versuchen zuerst, etwas Vertrauen aufzubauen. Wir reden über Tee, über die laufende Ernte, den Problemen, die in den letzten Wochen aufgetreten sind und über mögliche Bedrohungen durch Taifune und Erdrutsche. Tee ist präsent, immer und überall, er ist Mittelpunkt im Leben dieser Leute. Langsam bricht das Eis, die Pflückerinnen beginnen auf uns zuzugehen, sie schätzen unser Interesse an Tee und zeigen uns ihre Welt.

Tea-Nobilis.de Gründer  in Dong Ding Oolong Tee Garten

Tea-Nobilis.de Gründer in Dong Ding Oolong Tee Garten

Sie zeigen mir, wie sie pflücken, die obersten 3 Blätter samt frischer Knospe werden mit einer speziell angefertigten Klingenkombination blitzschnell und mit einem Handgriff abgetrennt. Die Frauen sind überzeugt von der Qualität und Sorgfalt ihrer Arbeit, der Qualität ihres Tees. Wir respektieren ihre Arbeit, würdigen ihr Können und zeigen ihnen so Wertschätzung, “show a good face” wie man in Taiwan gerne sagt. Ungewohnt für uns Europäer ist das Gesicht-Wahren in Asien ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg und zum Respekt. In meiner langjährigen Erfahrung mit Taiwan und intensiver Geschäftsbeziehung bin ich durch eine harte Schule gegangen, mit Rückschlägen und mit Erfolgen. Die Pflückerinnen haben mittlerweile so viel Vertrauen geschöpft, daß sie jetzt zu Fotos zustimmen. Sie finden das jetzt ganz lustig und amüsieren sich. Wir machen ein paar Schnappschüsse und beobachten die Leute noch ein wenig, dann brechen wir auf, wir wollen sie nicht zu sehr von der Arbeit abhalten. Nächste Station ist eine kleine Tee-Manufaktur ein paar hundert Meter weiter, eine kleine Wellblech-Halle mit den typischen Utensilien: geflochtene Körbe für die Fermentation, geflochtene Trommeln, Blatt-Roll-Maschinen und den gasbetriebenen Blatt-Trockner. Im Freien stehen Unmengen an Gasflaschen zum Heizen der Trockner-Trommeln.

Tee-Garten mit Tee-Pflückerin

Tee-Garten mit Tee-Pflückerin

Tee wird geerntet, dann werden die Blätter zum Welken am Boden ausgelegt. Anschließend erfolgt ein Fermentationsschritt, je nach Tee-Sorte entsprechend festgelegt. In Tüchern gewickelt werden die Blätter dann gerollt, dazu wird der Tuch-Ballen in eine spezielle Maschine gegeben. Ziel ist es, die Blätter sanft zu brechen. Danach wird der Fermentationsprozess mittels Hitze gestoppt. Es folgen weitere Fertigungsschritte. Genaue Details über den Prozess erfahren wir hier in dieser Manufaktur nicht. Immerhin wird gerade ein Prämierungs-Kandidat vorbereitet, der genaue Fertigungsablauf ist ein wohlgehütetes Geheimnis. Auch Fotos sind hier nicht erwünscht, zu groß ist die Angst, der Wettbewerb könnte Details des Prozesses erfahren und kopieren.
Unterwegs halten wir an einem Restaurant, Hunger macht sich breit bei Mr. Chen. Meinen Begleitern und mir ist nicht ganz so wohl, war die Fahrt auch extrem kurvig und hat uns an einen Sturm auf hoher See erinnert.

In ein paar Tagen geht es weiter mit taiwanesischem Schweinebraten…

21. August 2010

Tea-Nobilis.de unterwegs–Tee in Taiwan (2)

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Tee-Farmer Mr. Young bereitet Oolong aus Formosa zu

Tee-Farmer Mr. Young bereitet Oolong aus Formosa zu

Wir kommen in Lugu an, ein kleiner Ort an den Hängen der Gebirgsausläufer. Von hier aus ins Landesinnere steigen die Berge an bis auf 2000 m oder mehr. Die Bergwelt hier ist sehr dicht bewachsen und bewaldet, nahezu undurchdringbar. In Lugu gibt es neben ein paar Restaurants ein kleines Tee-Museum, einen SevenEleven, Souvenier-Geschäfte und einen ganzen Haufen Mikro-Tee-Farmer, die in der Garage oder vorm Haus Tee aufbereiten.
Wir treffen Mr. Chen und den Tee-Farmer Mr. Young auf dem Parkplatz der dort ansässigen Lugu Township Tea Farmers Association. Links den Berg hoch, nach ca. 5 Minuten Fahrzeit treffen wir bei Mr. Young zu Hause ein. Wie bei vielen Tee-Farmern üblich, wir im “Wohnzimmer” der Tee verkostet, ich nenne den Raum treffender Lebens-Raum. Dunkler Marmor bedeckt den Boden, vorne an der großen Wand steht ein dunkler, sehr massiver Holzschrank. Davor eine schwere Leder-Couch und Ledersessel in dunkelroten Tönen gehalten. Passend dazu eine große Standuhr. Die Möbel erdrücken uns erstaunlicherweise nicht, denn der Lebens-Raum ist geräumig und hat gut 50m² Fläche. In der vorderen Hälfte, direkt am Eingang steht ein massiver Teil eines Baumes. Das Wurzelholz ist oben plan abgetragen und hochglanzpoliert, der untere Teil verschnörkelt und verästelt, grob und fein zugleich und ebenfalls auf Hochglanz gebracht. Wir nehmen Platz auf Hockern, setzen uns rund um die Wurzel, die Platz genug für mindestens acht Leute bieten würde. Mr. Young setzt sich an die Stirnseite. Hinter ihm ist eine kleine Spüle, Wasserkocher, Teeschalen und Tee-Kannen. Direkt vor Mr. Young befindet sich ein massives Tee-Schiff aus Marmor, hier werden die Tee-Kostbarkeiten zubereitet und zelebriert. Der Wasserkocher blubbert schon, es macht klick und das Blubbern verstummt. Wir plaudern und warten ein wenig auf die optimale Wassertemperatur. Für den Dong Ding Oolong Tee liegt sie bei ca. 80°C, ist das Wasser zu heiß, wird der Tee oft bitter und kann seine feinen Geschmacksnuancen nicht entfalten. Mr. Young wird für die Tee-Verkostung eine spezielle Tea-Taster Tasse zur Zubereitung des Aufgusses verwenden. Von dort gelangt der Tee in eine kleine Servier-Kanne aus Porzellan. Der Tea-Farmer ist wie zu erwarten sehr routiniert und bereitet nebenbei den Tee zu, ohne Waage oder Uhr, er macht alles nach Gefühl.

Dong Ding Oolong Tee aus Lugu

Dong Ding Oolong Tee aus Lugu

Wir werden hier ein paar ausgezeichnete Tees probieren. Zuerst ein High Mountain Oolong Tee, ein „Champion“, so besagt das Siegel auf der Dose. Er ist nur ganz leicht fermentiert und dadurch sehr dezent und leicht, ein angenehmes Aroma. Für den Oolong typisch 3 Blätter und Blattspitze, leichte Fermentation und schonend gerollt, so zeigt sich das Tee-Blatt. Der Aufguß ist dezent in der Farbe, erinnert ein wenig an Honig. Der Duft des aufgegossenen Tees ist blumig, frisch und sehr angenehm. Wir schlürfen — die typische adstringierende Wirkung und der Speichelfluß machen sich bemerkbar und bestimmen ganz plötzlich die Geschmackssinne. Dies ist ein eindeutiges Qualitätsmerkmal dieses hochwertigen Tees. Wir plaudern über Gott-und-die-Welt. Der Tee-Farmer Mr. Young interessiert sich sehr für die deutschen Tee-Gewohnheiten. Er versteht nicht so ganz, warum Oolong Tee hier nicht so populär ist wie in Taiwan und warum die Leute lieber aromatisierte Tee-Mischungen und Beutel-Tee trinken. Hätte ich doch deutsche Kräuter-Tees eingepackt, dann könnten wir ihm jetzt deutsche Tee-Spezialitäten nahebringen.
Mr. Young bereitet den nächsten Tee zu, ein etwas stärker fermentierter Dong-Ding Oolong Tee mit ausgeprägter Röstung. Das Blatt ist jetzt deutlich dunkler als das vom High Mountain Oolong Tee. Der Aufguss ist deutlich kräftig in der Farbe. Wir schlürfen, das charakteristische Aroma macht sich breit. Aus der Gaumengegend schießt der Geschmacksrausch hoch, von hinten-unten kommt der Flush, so einer der Begleiter.
Mr. Young bereitet von jedem Tee 3 Aufgüsse zu, der Erste für die Nase, der Zweite für den Geschmack und der Dritte für die Freundschaft, so sagt es die chinesische Tee-Kultur. Jeder dieser Aufgüsse hat seinen eigenen charakteristischen Geschmack.

Tee-Gärten auf JhuShan

Tee-Gärten auf JhuShan

Die Zeit drängt etwas, deshalb brechen wir die Tee-Verkostung ab und machen uns auf den Weg zu den Tee-Gärten. Wüsste ich, was uns bevorsteht, ich wäre wahrscheinlich nicht in den Jeep eingestiegen. Das Fahrzeug war offensichtlich auch Off-Road unterwegs. Schlammspritzer bis auf das Dach. Wir starten zu fünft los mit dem Jeep und fahren zuerst Serpentinen-Straßen ins Landesinnere. An einer unauffälligen Stelle biegen wir ab, kein Wegweiser zeigt das Ziel. Die Straße wird schmal und sehr schnell auch mal matschig und ist nur noch teilweise mit Teer bedeckt. Zur Linken geht es steil nach oben, zur Rechten geht es steil bergab. Wir brausen mit hoher Geschwindigkeit den Weg entlang, deutlich schneller, als ich hier fahren würde. Die Bodenwellen setzen dem Gefährt stark zu, sind jedoch für Mr. Young kein Grund um langsamer zu fahren. Ich frage, wie oft Mr. Young den Weg fährt. Drei mal die Woche fährt Mr. Young im Schnitt zu den Tee-Gärten.
Lugu liegt auf ca. 500 m Höhe, wir haben mittlerweile 1000 Höhenmeter überwunden. Hier oben wird die Sicht immer schlechter, heller Dunst macht sich breit. Vom Pazifik her strömt feuchte Luft über den Küstenbereich und heizt sich auf. An den Berghängen steigt die schwül-warme und feuchte Luft nach oben und kühlt ab. Dadurch kondensiert die Feuchtigkeit aus und bildet den für diese Berge typischen Dunst oder Nebel. Die Tee-Bauern schätzen das an den Hängen vorherrschende Klima, kühl und feucht, die Sonneneinstrahlung wird durch den Dunst stark abgemildert. Genau dieses Klima ist es, das den hier angebauten Tee seinen Ruf und sein einzigartiges Aroma gibt.
Wir halten an und steigen inmitten von Tee-Gärten aus. Soweit wir schauen können, sehen wir die charakteristisch geschnittenen Tee-Sträucher. Ab und an steht ein Obstbaum, frische Pfirsiche strahlen uns an. Wir sind auf 1400 m Höhe.

Natürlich ist unsere Reise noch nicht zu Ende und es gibt noch ganz interessante Begegnungen….

20. August 2010

Tea-Nobilis.de unterwegs-Tee in Taiwan (1)

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Taipeh HRS Bahnsteig

Taipeh HRS Bahnsteig

Neulich, unterwegs in Taiwan, der Insel Formosa, dem immergrüne Eiland im Pazifischen Ozean. Die Insel voller Gegensätze, Moderne und Technologie trifft Tradition, Natur. Tradition in Taiwan ist es, die den Tee schätzt, nicht nur als Getränk, sondern auch als Teil der Kultur und als Teil der chinesischen Geschichte. Tee als Schatz, als Genuss, Tee, der Weg. Nicht nur die Taiwaner schätzen den hochwertigen Tee, sondern auch Tee-Kenner weltweit wissen die Spezialitäten und Raritäten aus Taiwan / Formosa zu schätzen.
Ziel unserer Reise ist der Ursprung dieser unergründlichen Tee-Welt, eintauchen in das Leben der Tee-Bauern und Tee-Händler, direkt vor Ort, dort wo alles beginnt – JhuShan (竹山).
Los geht’s um 7 Uhr morgens, eine feucht-fröhliche Nacht liegt hinter mir – Geburtstagsfeier eines guten Freundes in Taipeh. Das Aufstehen fällt mir schwer, ich packe die wichtigsten Sachen zusammen, die Kamera ist startklar, Akkus geladen. Im Foyer des Hotels warten meine Begleiter, auch nicht ausgeschlafen. Zusammen fahren wir mit der U-Bahn (MRT) zur Main Station Taipeh, von dort geht es weiter mit dem HSR Train (Shinkansen Hochgeschwindigkeitszug) nach Taichung, ca. 180 km süd-westlich von Taipeh. Der Zug fährt um 8:42 Uhr ab, wir werden ca. 1 Stunde und 20 Minuten unterwegs sein. Ich bin positiv beeindruckt, die Beschilderung ist sehr gut und immer mehrsprachig ausgeführt. So können sich auch Touristen ohne chinesische Sprachkenntnisse problemlos orientieren. Am Bahnsteig angekommen steht er vor uns: der Shinkansen 700T mit seiner klaren Geradlinigkeit und Schlichtheit. Im Inneren erwartet uns ein geräumiges Abteil, die Sitze sind bequem.
Es geht los, der Zug gleitet leise aus dem unterirdischen Bahnhof, ein kleiner Stop in Banciao, dann geht es flott weiter Richtung Süden. Es dauert vielleicht eine Viertelstunde, bis wir auftauchen aus dem unterirdischen Labyrinth aus Tunnels und Gleisen, auftauchen in eine Welt, geprägt von Reisfeldern und Industrie. Die Laufschrift im Abteil informiert uns über die Ankunftszeit an der nächsten Haltestelle und über Hygiene-Maßnahmen im Zug. Ach ja, Asien wurde die letzten Jahre immer wieder gebeutelt von sich stark ausbreitenden Infektionskrankheiten.

Shinkansen Hochgeschwindigkeitszug

Shinkansen Hochgeschwindigkeitszug

Kein Wunder, immerhin ist die Bevölkerungsdichte auf der Insel weltweit mit am höchsten. Die Behörden dort sind heute erfahren und können wirksame Maßnahmen ergreifen, damit sich Krankheiten nicht ausbreiten können. Deshalb wird der Zug jeden Tag desinfiziert, so informiert uns die Laufschrift und das Werbematerial im Abteil. Der Zug beschleunigt weiter, wir brausen mit 296 km/h Richtung Süden. In Kürze erreichen wir die Haltestelle in Taichung, nächstes Ziel unserer Reise. Von dort werden wir mit einem Mietwagen, einem kleinen Toyota Yaris, die weiteren anstehenden 40 km bis zum Treffpunkt mit Mr. Chen zurücklegen. Mr. Chen ist für mich und somit für www.tea-nobilis.de in Taiwan unterwegs, um den besten Tee in Taiwan zu finden. Bester Tee im Hinblick auf Verarbeitung, Geschmack und Anbaumethode.

Auf dem Weg nach Lugu

Auf dem Weg nach Lugu

Wir treffen uns in Lugu, ganz in der Nähe von Nantou. Einige von euch kennen Nantou möglicherweise von den Tee-Raritäten dieser Region. Von hier kommen die berühmtesten Sorten, allen vorweg der Dong-Ding Oolong Tee (凍頂烏龍茶), für den der Tee-Kenner gerne mal 200 US Dollar oder mehr ausgibt – für 150g versteht sich, nicht für das Kilo.

Wie es weitergeht und was es mit dem Weg zur Tee-Farm auf sich hat, könnt ihr die nächsten Tage im Blog lesen….

9. Januar 2010

Erste Erfolge am 3.Tag

Category: Gesundheit,Selbstversuch — Tags: , – Andrealein1978 @ 20:19

Heute morgen ging mein Blick auf die Waage. Drei Tage Selbstversuch mit intensivem Tee-Genuß. Ich wollte wissen, ob das ein positives Ergebnis bringt, aber da ich mich nicht leichter fühlte schielte ich meine Waage schräg an. Na gut, ich habe mich doch darauf getraut und welch eine Überraschung: Ein 1/2 Kilo war weg. Komisch, ich habe mich nicht großartig einschränken müssen.

Wenn es in diesem Tempo weitergehen würde, dann wären nach 4 Wochen sagenhafte 5 kg abgespeckt. Ein absoluter Traum! Den teuflischen Versuchungen, die das Gewicht und den Hüftspeck hoch treiben, kann man durchaus widerstehen. Hunger und Durst stehen auf einer Stufe. Kommt das Bedürfnis nach Süßem, dann  genieße einfach ein Tässchen Tee mit ein wenig braunem Rohrzucker und einem winzig kleinem Spritzer frischer Limone. Mit dieser Genuß-Kombination erhält Dein Körper wonach er verlangt. Vitamine, Geschmacksgenuß und Durstlöscher. 

Der Oolong Tee wirkt sich nach anfänglichem Bedenken auch überhaupt nicht negativ auf den Körper aus, wie z.B. Kaffee oder Schwarztee. Man kann wunderbar schlafen und ist nicht so “aufgeregt” wie nach dem Genuß von Kaffee.

Das Ziel ist ja nicht nur Abnehmen, sondern auch den Körper entschlacken und ich denke, dass wir auf einem sehr guten Weg sind.

Also, Daumen halten und dran bleiben!

7. Januar 2010

Tag 1 erfolgreich gestartet

Category: Gesundheit,Selbstversuch — Tags: , – Andrealein1978 @ 20:00

Wie Evi gestern ja schon angekündigt hat, haben wir heute mit unserem Selbstversuch begonnen. Täglich müssen mindestens 2 Liter Oolong Tee zu trinken, um die lästigen Feiertags-Kilos (oder auch noch ältere) anzugreifen.

Hiermit stelle ich mich als die Zweite im Bunde vor. Wie fast jede Frau kämpfe auch ich schon ewig gegen die überflüssigen Pfunde. Seit der Schwangerschaft sind auch noch einige dazu gekommen. Man probiert vieles aus, was die Medien berichten, nimmt einige Kilos ab, aber der “Jo-Jo-Effekt” schlägt unbarmherzig zu.

Diesmal soll es anders werden:

Wir machen ja nicht wirklich Diät, wir genießen unseren Oolong Tee (aus dem Tee-Online-Shop von www.tea-nobilis.de). Dieser schmeckt uns hervorragend und hat als Nebeneffekt, dass die Pfunde purzeln.

Es hat einen Grund, warum wir den Tee im Internet kaufen. Wir leben in einer ländlichen Region und damit ist die Auswahl an Geschäften für spezielle Waren geringer. Jedes Mal in die Großstadt zu fahren würde zum einen einen erhöhten Zeitaufwand bedeuten und zum anderen ist Benzin teuer. Wir haben uns gefragt, wo kann man guten Tee kaufen? Nach einigem Forschen im Internet haben wir unseren speziellen Tee-Shop gefunden.

Heute morgen startete ich den Tag mit einer großen Kanne Oolong Tee und schaffte so insgesamt im Laufe des Tages locker meine 2,5 Liter. Das Hungergefühl war weniger und ich hatte mehr Appetit auf frisches Obst und Gemüse. Ich hoffe, dieses Gefühl hält an und bin zuversichtlich. Süßigkeiten wurden vor dem Tee-Abnahme-Selbstversuch bereits vernichtet.

Strandfigur, wir kommen!

6. Januar 2010

Oolong Tee gegen Weihnachtsb(r)auch: Selbstversuch mit Tee

Category: Gesundheit,Selbstversuch — Tags: , , – Evi @ 22:35

Ein Relikt aus vergangenen Tagen

 So, die ach so ruhige Weihnachtszeit und die munteren Silvestertage sind vorbei und wir starten mit neuem Tatendrang in das Jahr 2010. Der Neujahrswunsch ist der gleiche wie jedes Jahr: Der Weihnachtsbauch soll verschwinden. Die Titelbilder diverser Frauenmagazin oder Herrenzeitschriften (z.B. Brigitte, Freundin, Cosmopolitan) verdeutlichen uns: Es ist Zeit für eine Diät. Vor vier Wochen waren noch die mehrgängigen Feiertagsmenues aktuell und jetzt sollen die Weihnachtskilos wieder runter von Hüften und Bauch. Die Kleidung könnte etwas lockerer sitzen und vielleicht das eine oder andere Teil in einer Nummer kleiner neu gekauft werden. Die meisten weiblichen Leser werden dieses Thema kennen und auch die daraus resultierende Frage: Wie kommt der Bauch dieses Jahr weg? Die Methode, die im letzten Jahr noch motivierte abzunehmen, hat keinen nachhaltigen Erfolg gebracht. Ergo haben wir uns für dieses Jahr was neues ausgedacht: Wir starten den ultimativen Tee-Abnahme-Selbstversuch. Dafür ist ein spezieller Tee erforderlich. Er heißt Oolong Tee und kommt aus Taiwan, was man auch Formosa nennt. Jeder der Oolong Tee schon mal gegoogelt hat ist über Seiten gestossen, die das Abnehmen mit Oolong Tee propagieren. Dieser Ruf eilt dem Oolong Tee ja voraus: Er soll den Hunger verringern und den Grundumsatz (z.B. die Fettverbrennung) steigern. Also genau das, was wir brauchen gegen unseren Weihnachtsbauch. Zwei Ladies wagen nun den Versuch und wollen mit Tee-Genuß abnehmen. Mit Genuß deshalb, weil wir mindestens zwei Liter Oolong Tee pro Tag trinken und den Blick mit Freude auf die Waage werfen werden. Das ganze soll mit viel Spaß geschehen  und erst mal über einen Zeitraum von vier Wochen gehen. Wir werden Euch davon in mehreren Artikeln in diesem Blog pro Woche berichten und hoffen, dass jeder seinen Spaß dabei hat. Ab morgen geht es los! Ganz nach der Devise: Weg mit dem Winterspeck.

4. März 2009

EGCG und Tee in aller Munde

Category: Gesundheit — Tags: , , – Helmut @ 23:28

Die Artikel um Epigallocatechingallat mehren sich.
Um was geht es hier bitteschön?
Abgesehen davon kann sich diesen Begriff keiner merken, deshalb sagt jeder EGCG.

EGCG scheint immer mehr in den Fokus der Mediziner und der Bio-Chemiker zu rücken. Die Menschheit ist auf der Suche nach dem Lebenselexier, damit sie ihren “ungesunden” Lebensstil kompensieren kann. Vorrangig sollten solche Produkte ihren Einsatz an der richtigen Stelle finden. Die wäre es, Personen mit gesundheitlichen Problemen zu helfen (siehe Prof. Hunstein). Seine Geschichte ist nachlesbar beim Spiegel Online. Wenn der Tee-Blatt!-Blog-Leser nun denkt: “Jetzt kommt Charma und Esoterik auf”, dann müssen wir ihn enttäuschen, denn damit hat das nicht viel zu tun.

Heilung durch Tee für jeden?

* nicht jeder Mensch ist gleich
* nicht jeder hat dieselbe Krankengeschichte
* nicht jeder wird mit regelmäßigem Teegenuss dieselben Resultate erzielen.

Viele Asiaten fanden genauso wie Prof. Hunstein einen guten Heilerfolg durch den regelmäßigen Genuss von dem richtigen und hochwertigen Tee!

Die asiatische Bevölkerung hat ihre eigene Anschauung was Heilung durch die Homöopathie, oder pharmazeutische Medikamente anbelangt. Dieses Denken unterscheidet sich grundlegend von dem der westlichen Menschheit.

* “Ist Tee gesund?” (westliche Welt, z.B. Deutschland)
* “Ist Tee gesund für mich?” (Asien)

Die letzte Frage ist in jedem Fall verankert in der “5 Energies of Food” Theorie.

In China und in anderen asiatischen Ländern ist Tee das traditionelle Alltagsgetränk. Im europäischen Raum steht Irland vor Großbritannien mit seinen Tee-Konsumenten an der Spitze. Die guten Tees werden in ihrer Gänze besser überprüft wie so manches Nahrungsergänzungsmittel, welche aber auch durchaus wirkungsvoll sein können. Mit Centrum und Ovomaltine habe ich persönlich die besten Erfahrungen gemacht. Tee wird seit Jahrtausenden konsumiert. Im Laufe dieser langen Zeit entwickelten sich die unterschiedlichsten Teesorten, deren Wirkung auf den menschlichen Körper seitdem beobachtet und dokumentiert werden. Die Nahrungsergänzungsmittel sind bei weitem noch nicht so lange auf dem Markt, aber durch massive “Power-Werbung” verkaufen sich letztere besser. Zurück zum Thema EGCG. Ob EGCG gut für Sie ist, sollten Sie selber ausprobieren. Es gibt hier kein Schema, sondern es handelt sich um eine Individual-Erfahrung.

Für Fragen zum Thema EGCG und natürlich auch Tee stehe ich Ihnen persönlich gerne unter: info@tea-nobilis.de zur Verfügung.

28. Februar 2009

Taiwan (Formosa) ………………………………….. das Land aus dem Oolong Tee kommt (1)

Category: Formosa Oolong Tea,Taiwan — Tags: , – Helmut @ 00:50
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Taipei Night Market

Taipei Night Market

Die Hauptstadt von Taiwan (Formosa) ist Taipei. Sie ist eine sehr beeindruckende Kombination von Tradition und Moderne. Man trifft in der pulsierenden Metropole auf ca. ein Drittel der Gesamtbevölkerung Taiwans.
Diese Stadt bietet uns Europäern ein ungewöhnliches Lebensgefühl. Sich dort aufzuhalten bedeutet das Erleben eines wohlorganisierten “Wirrwarrs”. Vor allem mit Einbruch der Dunkelheit erlebt der Europäer die Faszination von Taipei ganz bewußt. In den Straßen erleuchten die Reklameschilder und die Bewohner dieser Millionenstadt genießen die etwas geringeren Temperaturen des heißen Tages in den beliebten Stadtvierteln. Damit erwachen auch die stark frequentierten Night Markets. Es liegen aussergewöhnliche Gerüche in der Luft. Woher kommen diese? Von den Garküchen auf den Nachtmärkten (Night Markets)! Das sind asiatische “Frei-Luft-Küchen“, die feine, frische, mundgerechte Kost aus Fisch, Fleisch, Obst und Gemüse anbieten. An allen Ständen kann man werden Kostproben angeboten.

Erst probieren, dann kaufen! Der Kunde ist König!

Nach einer Fisch-Kostprobe (fand ich nicht so gut) spazierte ich einige Schritte weiter. Der Nächste bot frisch gedünstetes Gemüse an, das ware sehr lecker. Mein Interesse auf weitere Angebote war damit geweckt. Der nächste Marktstand offeriert Gewürze. Der Duft unbeschreiblich. Was schnuppere ich jetzt? Hier riecht es doch nach Tee! Dieser Marktstand interessiert mich als Tee-Online-Shop-Inhaber ganz besonders. Hier kann man guten Tee zum fairen Preis einkaufen. Zumeist wird Oolong Tee angeboten, aber auch andere Teesorten sind interessant. Gekauft wird nicht in Teebeutel-Gramm-Päckchen wie in Europa üblich, sondern kiloweise loser Tee. In Taiwan wird von der asiatischen Bevölkerung über Tag ca. 1 bis 2 Liter Tee getrunken. Der momentane “Pro-Kopf-Jahres-Teeverbrauch” liegt bei rund 3kg trockenem, losem Tee.

Wie beurteilt der Asiate seinen Tee?

* er überprüft das trockene Tee-Blatt, sowie das nasse Tee-Blatt im Aufguß
* er riecht mehrmals an dem Tee und läßt den Duft auf sich wirken
* er prüft die Aufguß-Oberfläche
* Wie muss diese aussehen?
* Schaum am Rand, ölige Oberfläche und Blatthärchen müssen erkennbar sein
* er beurteilt die Farbe des Tees in der Tasse
* er schlürft in kleinen Schlucken und läßt den Tee unter der Zunge zergehen

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