4. April 2010

Chasen Tee-Besen für japanischen Matcha Tee
“1 bis 2 Gramm des Pulvers werden in eine Matcha-Schale gegeben, mit 60 bis 100 ml heißem Wasser übergossen und mit einem Bambusbesen, Cha-sen genannt, schaumig geschlagen. In der traditionellen Teezeremonie muss es sich um 60 Grad heißes, weiches Wasser handeln; je höher und fester der Schaum, umso besser ist der Tee gelungen. In der japanischen Teezeremonie gibt es neben der Zubereitung starken Tees, koi-cha (濃茶), mit viel Teepulver und wenig Wasser im Anschluss oder alleine auch die Zubereitungsart des dünnen Tees, usu-cha (薄茶), bei dem Matcha mit entsprechend viel Wasser aufgebrüht und gerührt wird.”
Quelle: Wikipedia
22. März 2010

Granité vom Grünen Tee
Eigentlich habe ich ja versprochen, hier Fragen aus den Teeseminaren zu veröffentlichen und die entsprechenden Antworten dazu. Kommt auch noch. Aber Ostern naht und es wird vielen von Euch so gehen wie mir: Es stellt sich Frage nach dem Ostermenü. Die Anforderungen daran sind wie jedes Jahr hoch. Das Menü soll nicht sehr aufwändig zu kochen sein, schließlich will ich von den Feiertagen auch was haben und nicht die meiste Zeit davon in der Küche stehen. Es soll leicht sein, denn die Erfolge der Fastenzeit sollen nicht sofort wieder zunichte gemacht werden. Die Speisenauswahl soll aber was her machen, das Lob der Familie freut einen dann ja doch sehr. Die Argumente “gesund” und “das Auge isst mit” sind nicht neu und trotzdem sollten sie mit einbezogen werden.
Als Dessert ist mir was eingefallen, das alle genannten Gesichtspunkte berücksichtigt:
Ein Granité vom Grünen Tee
Zutaten:
600ml Wasser
7g Bancha (japanischer grüner Tee)
12 Teelöffel Zucker
3 Zweige Minze
Zubereitung:
Wasser aufkochen, auf ca. 70°C abkühlen lassen, den Bancha damit überbrühen und 2 Minuten ziehen lassen. Abseihen und mit Zucker süßen. Die Blätter von den Minzzweigen abzupfen und zum Tee geben. Jetzt lasse ich den Tee abkühlen, gebe ihn in eine flache Form und stelle ihn in den Gefrierschrank. Um ein Granité zu erhalten warte ich, bis die obere Schicht gefroren ist. Dann kratze ich sie ab und schiebe sie an den Rand der Form. Ich die Form zurück in den Gefrierschrank, warte wieder bis eine neue Schicht gefroren ist, kratze diese wieder ab. So fahre ich fort, bis die ganze Flüssigkeit in kleine Eisstückchen umgewandelt ist. Kurz vor dem Servieren nehme ich das Granité aus dem Gefrierschrank, gebe es in dekorative Gläser und dekoriere mit einem Minzzweig.
Die Kombination der Zutaten ist klassisch, als Granité ist mir das Ganze aber noch nicht untergekommen, schmeckt aber vorzüglich. Die herrlichen Grüntöne passen wunderbar zum Frühling und der frische Geschmack rundet ein mehrgängiges Menue an Ostern perfekt ab.
In diesem Sinne: Frohe Ostern!
PS: Das Osterei auf dem Bild ist ein echtes Ei, ausgeblasen und in aufwändiger Handarbeit verziert. Wer Interesse daran hat, kann die Kontaktdaten der Hobbykünstlerin bei uns erfragen: info@tea-nobilis.de
4. März 2009
Die Artikel um Epigallocatechingallat mehren sich.
Um was geht es hier bitteschön?
Abgesehen davon kann sich diesen Begriff keiner merken, deshalb sagt jeder EGCG.
EGCG scheint immer mehr in den Fokus der Mediziner und der Bio-Chemiker zu rücken. Die Menschheit ist auf der Suche nach dem Lebenselexier, damit sie ihren “ungesunden” Lebensstil kompensieren kann. Vorrangig sollten solche Produkte ihren Einsatz an der richtigen Stelle finden. Die wäre es, Personen mit gesundheitlichen Problemen zu helfen (siehe Prof. Hunstein). Seine Geschichte ist nachlesbar beim Spiegel Online. Wenn der Tee-Blatt!-Blog-Leser nun denkt: “Jetzt kommt Charma und Esoterik auf”, dann müssen wir ihn enttäuschen, denn damit hat das nicht viel zu tun.
Heilung durch Tee für jeden?
* nicht jeder Mensch ist gleich
* nicht jeder hat dieselbe Krankengeschichte
* nicht jeder wird mit regelmäßigem Teegenuss dieselben Resultate erzielen.
Viele Asiaten fanden genauso wie Prof. Hunstein einen guten Heilerfolg durch den regelmäßigen Genuss von dem richtigen und hochwertigen Tee!
Die asiatische Bevölkerung hat ihre eigene Anschauung was Heilung durch die Homöopathie, oder pharmazeutische Medikamente anbelangt. Dieses Denken unterscheidet sich grundlegend von dem der westlichen Menschheit.
* “Ist Tee gesund?” (westliche Welt, z.B. Deutschland)
* “Ist Tee gesund für mich?” (Asien)
Die letzte Frage ist in jedem Fall verankert in der “5 Energies of Food” Theorie.
In China und in anderen asiatischen Ländern ist Tee das traditionelle Alltagsgetränk. Im europäischen Raum steht Irland vor Großbritannien mit seinen Tee-Konsumenten an der Spitze. Die guten Tees werden in ihrer Gänze besser überprüft wie so manches Nahrungsergänzungsmittel, welche aber auch durchaus wirkungsvoll sein können. Mit Centrum und Ovomaltine habe ich persönlich die besten Erfahrungen gemacht. Tee wird seit Jahrtausenden konsumiert. Im Laufe dieser langen Zeit entwickelten sich die unterschiedlichsten Teesorten, deren Wirkung auf den menschlichen Körper seitdem beobachtet und dokumentiert werden. Die Nahrungsergänzungsmittel sind bei weitem noch nicht so lange auf dem Markt, aber durch massive “Power-Werbung” verkaufen sich letztere besser. Zurück zum Thema EGCG. Ob EGCG gut für Sie ist, sollten Sie selber ausprobieren. Es gibt hier kein Schema, sondern es handelt sich um eine Individual-Erfahrung.
Für Fragen zum Thema EGCG und natürlich auch Tee stehe ich Ihnen persönlich gerne unter: info@tea-nobilis.de zur Verfügung.