Tee-Einkauf ist Expertensache. Beim bloßen Anblick eines Tees erkennt man nicht ob gut oder schlecht.
Unser Tea-Taster (Tee-Tester) vor Ort in Taiwan (Formosa) wählt die Tee-Farmen zuerst nach deren Anbaumethoden aus. Dann erfolgen die Geschmacksproben.
Tea-Nobilis hat letztes Jahr 9 Tee-Sorten in einem akkreditierten deutschen Labor auf deren Schadstoffe untersuchen lassen. Auf der Prüfliste standen ca. 250 verschiedene Pestizid- sowie Keim- und Pilzanalysen. Dazu kamen Nachweise über Blei-, Cadmium- und Quecksilberkonzentrationen.
Das Labor beanstandete von den 9 getesteten Sorten 2 Tee-Sorten, beide waren aus der Gegend von Nantou.
Ein gutes Beispiel für belasteten Tee: Ein prämierter “Dong Ding” aus der Nantou Gegend. Der Kilopreis für Großabnehmer lag bei ca. 8.000 NTD (ca. 180 €), dementsprechend “nobel” hat sich der Tee-Farmer präsentiert. Unser Mann vor Ort, Mr. Chen, hat den Tee gekostet, geschmacklich gesehen war er ein hochwertiger Tee. Die Geschäftsabwicklung und die Teeverarbeitung in dieser Tee-Farm waren für Mr. Chen allerdings etwas undurchsichtig. Die Tee-Analysen brachten die Erkenntnis warum diese Vorgehensweise. Der Tee war sehr stark belastet. Eine zwanzigfache Belastung mit Cypermethrin und eine sechzigfache Belastung mit Fenobucarb über den zulässigen Grenzwerten: Hier kann auf keinen Fall mehr von Tee-Qualität mehr geredet werden. Weitere Analysen zeigten, wie in den bekanntesten Tee-Anbaugebieten für “guten” Oolong Tee in Taiwan (Formosa) gearbeitet wird. Es zählen Profit und Marge! Der Tee-Anbau wird auf Hochleistung gebracht, die Schädlinge müssen weg. Wie? Natürlich mit Chemie. Tee aus diesen Tee-Ernten ist reine Massenware.
Mr. Chen (Tea-Nobilis – Tee-Tester) kennt die taiwanesische Tee-Branche seit Jahrzehnten sehr gut. Mit den gestellten Qualitätsanforderungen vom Tee-Online-Shop Tea-Nobilis ging Mr. Chen an die Arbeit. Er besuchte mehr als 20 Tee-Farmen und nahm diese genau unter die Lupe.
Er fand Tee-Farmen, die nach taiwanesischen Richtlinien chemiefrei arbeiten. Die Testergebnisse unseres akkreditierten deutschen Labors haben das bestätigt.
Ja, ich kenne die Diskussionen über die Grenzwerte und Schadstoffbelastung. Es gibt den einen oder anderen Anbieter im Web, der über die Analysekosten jammert und die Grenzwerte anzweifelt. Mir persönlich schmeckt ein unbelasteter Tee viel besser, denn das ist ein Genuß!
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